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Buchpremiere „Palas“ von Regina Hilber

Beeskow, den 05.10.2018

Am Samstag, den 13.10.2018, 19 Uhr liest Regina Hilber aus ihrem neuen literarischen Werk „Palas“; im Anschluss führt Landrat Rolf Lindemann mit ihr ein kurzweiliges Gespräch zur gesellschaftlichen Relevanz von Literatur. Die Buchpremiere in Beeskow ist Teil der diesjährigen Kleistfesttage Frankfurt (Oder) unter dem Motto „Inszenierte Wirklichkeiten“ (11.-21.10.2018).

 

Als 25. Burgschreiberin hat sich Regina Hilber während des sechsmonatigen Aufenthaltes in Beeskow unter Anderem sogenannte Burgprotokolle verfasst. Diese erscheinen nunmehr mit Unterstützung des Landkreises Oder-Spree und des Fördervereins der Burg Beeskow unter dem Titel „Palas“ als Buch in der Österreichischen Edition Art Sience. Auszüge daraus las die österreichische Schriftstellerin bereits zu ihrer Abschlusslesung im Februar des Jahres.

 

Zwischen Oder und Spree war Regina Hilber schreibend und mäandernd unterwegs. In ihrem mal publizistischen, mal poetischen Logbuch, fühlt sie der Region östlich von Berlin auf den Zahn. Dabei geht sie behutsam und schonungslos vor mit dem, was ihr unter die Augen und in den Sinn kommt. Losgelöst aus ihren ursprünglichen Kontexten entstehen so ganz eigene, inszenierte Wirklichkeiten. Ob auf dem Frankfurter Ziegenwerder oder im Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt: Die versierte Lyrikerin verwandelt die tagespolitischen Ereignisse und ihre persönlichen Begegnungen in eindringliche Notizen. Ihre Wortwahl ist dabei höchst präzise und treffend.

 

„Ein Wiederaufleben der Flaneurliteratur“, hob ihr Vorgänger im Amt des Beeskower Burgschreibers Klaus Berndl in seiner Laudatio die Arbeit seiner Nachfolgerin hervor: „Regina Hilber findet den Zugang - zu uns. Mit einer Lyrik, die so schön ist, wie Lyrik nur sein kann. Bildermächtig. Sie öffnet Fenster. Ihre Lyrik prägt eine handleichte Vielfältigkeit, wie sie Dichter nur selten erreichen.“

 

Mit „Palas“ ist Beeskow nun in die literarische Landkarte eingeschrieben. Der Titel spielt auf die ursprüngliche Bezeichnung des heute als Altes Amt bekannten zweitgrößten Gebäudes der mittelalterlichen Burganlage an.

 

Foto: Cover