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Geschichte von Beeskow

Werfen Sie doch einmal einen Blick in die Vergangenheit!


In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Beeskow ist ein Jahresrückblick über die Beeskower Region entstanden. Der "Neue Tag", die "Märkische Oderzeitung" und verschiedene Heimatzeitungen geben Aufschluss über die wichtigsten Geschehnisse ab 1989.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Jahresrückblick noch nicht vollständig ist. An der Weiterführung wird gearbeitet.

um 1200
Auf der Spreeinsel slawische Kietzsiedlung. Am Westufer Marktsiedlung an der Kreuzung zweier Handelswege.

um 1250
Planmäßige Stadtgründung. Erste Stadtherren waren Konrad, Reinhard und Bernhard von Strele.

1272
Erste urkundliche Erwähnung Beeskows, Stadtanlage gesichert durch Gräben und Planken.

1283 - 1285
Magdeburger Recht von Luckau durch die Ritter von Strele übernommen. Beeskower Tuchhändler, Bäcker, Schuhmacher und Kürschner erhalten Gilde- bzw. Zunftstatuten.

1304
Die Lausitz, zu der auch Beeskow gehört, geht aus Wettiner in askanischen Besitz über.

1321
Herzog Rudolf I. von Sachsen erteilt der Stadt umfangreiche Privilegien, darunter das Münzrecht sowie das Recht, Lehm zu graben.

1326
Herzog Rudolf I. schenkt der Stadt Beeskow das Dorf Adriansdorf mit dem obersten und niederen Gericht, mit allen Ländereien und Diensten. Bau der Stadtmauer wird begonnen.

1349
Hans von Strele vereinigt Beeskow und Storkow in seiner Hand, nach dessen Tod gehen noch im gleichen Jahr Beeskow an Botho und Storkow an Johann von Strele über.

1377
Herrschaft der Herren Hans und Ulrich von Biberstein über Beeskow beginnt.

1380 - 1511
Bau der St. Marienkirche auf einem bereits existierenden Vorgängerbau.

1382
Erster Bürgermeister von Beeskow wird genannt.

1424
Erste Urkunde der Ratmannen der Stadt Beeskow über die Rechte der Schützengesellschaft. Sie zeugt vom Streben der Bürger, den Selbst-schutz der Stadt gegen Übergriffe zu organisieren.

1425
Überfall auf Beeskow am 8. August durch Johann IV. von Biberstein, um der Stadt den Huldigungseid abzuzwingen.

1465
Beeskow kauft das Dorf Schneeberg.

1477
Johann von Biberstein verkauft am 13. November den Herzögen Ernst und Albrecht von Sachsen die Herrschaften Beeskow und Storkow.

1486
St.Marien erhält eine neue Turmuhr.

1512
Überlassung der Herrschaften an Ulrich von Biberstein.

1512/13
Zwei Feuerbrünste - ein einziges Haus in der heutigen Brandstraße bleibt verschont. Die Kirche wird stark beschädigt. Auf dem Kietz brennen 17 Wohnhäuser sowie das Lehngut ab.

1518
Ulrich von Biberstein verkauft die Herrschaft Beeskow-Storkow an den Bischof von Lebus, Dietrich von Bülow, für 45000 rheinische Gulden.

1519 - 1524
Neubau des Schlosses auf der Beeskower Spreeinsel (das spätere Amt) unter dem Bischof von Lebus, Dietrich von Bülow (gest. 1523). Kosten 4834 Gulden, 4 Groschen, 2 Pfennige.

1539
Gasthaus "Der grüne Baum" in der Berliner Straße erbaut.

1540
Beginn der Reformation in der Stadt mit Hilfe von Erasmus Günther aus Lübben, der auch die beiden ersten lutherischen Pfarrer Casper Barthold und Petrus Petri einführt.

1556
Die Herrschaften Beeskow und Storkow gehen aus kirchlichem in den weltlichen Besitz des Herrscherhauses der Hohenzollern über. Rat und Bürgerschaft huldigen am 15. Februar dem Markgrafen Johann von Küstrin. Das Schloss wird Sitz des Kurfürstlichen Amtes Beeskow.

um 1600
Beeskow hat 2000 Einwohner und 82 Brauhäuser.

1602/03
Das Nikolaushospital wird von seinem ursprünglichen Standort vor dem Fürstenwalder Tor vor das Luckauer Tor verlegt.

1613
Pestepidemie fordert lt. Kirchenbuch über 100 Todesopfer.

1618
Beeskow leidet unter den Geschehnissen des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Von 2400 Einwohnern im Jahre 1618 lebt 1648 nur noch die Hälfte, von 368 Häusern sind 170 wüst.

1627
Eine am Dreißigjährigen Krieg beteiligte Kompanie Kaiserlichen Truppen unter Oberst Johann Georg von Arnim quartiert sich am 19. Juni mit ca.150 Mann in Beeskow ein.

1631/32
Schwere Pestepidemie, lt. Kirchenbuch 596 Tote.

1663
Mit Schreiben vom 13. März verweist der Rat auf "alte, in unserem Archiv vorhandene Wachstafeln", woraus ersichtlich ist, dass damals schon ein Stadtarchiv existierte.

1672
Bau des Amtsschösserhauses auf dem Kietz.

1692
Wahrscheinlich letzte öffentliche Enthauptung einer Kindermörderin (aus Groß Rietz) auf dem Marktplatz am 27. Mai.

1701
Erster königlich-preußischer Landrat des Kreises wird Joachim Ernst von Rohr auf Ragow (gest. 1717), der schon über zehn Jahre das Amt des Kurfürstlichen Kommissars ausübte.

1714
Bau der Schule auf dem Kirchplatz.

1719
In Beeskow werden noch 52 wüste Stellen als Folge des Dreißigjährigen Krieges gezählt.

1742
Beendigung der böhmischen Lehnshoheit (seit 1370) über den Kreis mit Unterzeichnung des Friedens zu Breslau am 11. Juni durch Friedrich II.

1754
Neubau des Nikolaushospitals vor dem Luckauer Tor. Die dazugehörige Kapelle wird aus Geldmangel nicht wieder aufgebaut.

1759
Beeskow wird am 18. September durch 3000 Mann starke russische Truppen belagert, die vom Bahrensdorfer Berg aus zwei Stunden lang die Stadt beschießen. Der preußische Garnisonschef, Oberstleutnant von Golz, verweigert ihnen den Durchzug, um die Verfolgung der bei Kunersdorf am 14. August geschlagenen Truppen von Friedrich II. zu verhindern.

1776
Bau des Zweiten Rathauses Ecke Breite / Berliner Straße. Das erste stand auf dem Markt, mit Spritzenhaus und Gefängnis / Gericht.

1780
Bau der Superintendantur in der Brandstraße 35, erstes massiv aus Ziegeln erbautes Haus in Beeskow.

1781
Der 1747 bei Toulouse geborene Jean Pierre Barthelemy Rouanet wird "Senator" und später Stadtkämmerer von Beeskow. Besondere Verdienste erwarb er sich durch kluge Verhandlungsführung zwischen 1806 und 1809, als es um die Zahlungen der Stadt an die französischen Besatzungstruppen ging. Rouanet verstarb am 8. Oktober 1837 in Beeskow. Seine Tochter Therese (1790-1867) war die Mutter von Emilie Rouanet- Kummer, der Gattin Fontanes.

1786
König Friedrich II. schenkt der Stadt insgesamt 3028 Taler zur Verbesserung der Tuchfabrikation.

1791
Vierlinge in der Familie eines Beeskower Zimmergesellen kommen am 21. Dezember gesund zur Welt.

1794
Bau des Hotels "König von Preußen", heute Stadtverwaltung.

1810
König Friedrich Wilhelm III, wohnt vom 14.-15. April beim Bürgermeister Schmidt in der Junkerstraße (jetzt Bodelschwinghstraße).

1816
Herrschaft Beeskow gehört ab 25. März zum Kreis Lübben.

1817
Zwei Schwadronen des Ulanen-Regiments "Kaiser Alexander von Russland" rücken als Garnison in Beeskow ein.

1829
Die ersten Hängelaternen als Straßenbeleuchtung werden angebracht, anfangs Öl-, später Petroleumlampen.

1830/31
Cholera wütet in Beeskow.

1836
Herrschaften Beeskow und Storkow sind ab 1. Januar im Regierungsbezirk Potsdam wieder ein Kreis.

1837
Erwerb eines Bürgerhauses in der Junkerstraße als Rathaus.

1839
"Beeskower Wochenblatt" erscheint erstmals am 31. August.

1843
Abriss des Fürstenwalder und Lukauer Tores auf Grund des zunehmenden Verkehrs.

1845
Auf Initiative des Bürgermeisters Krüger (gest. am 3.11.1873) wurde mit Spenden wohlhabender Bürger der "Irrgarten" angelegt, davon zeugt noch der Gedenkstein im Park. Die ehemals wüste Stelle diente als "Rennefeld" für Ritterturniere, später als Holzstapelplatz und bis Anfang des 19. Jahrhunderts als Maulbeerplantage.

1846
Eröffnung einer öffentlichen Badeanstalt in der Gartenstraße.

1855
Kreissparkasse Beeskow am 1. Juli unter Bürgerschaft der Kreisstände im Landratsamt eröffnet, "um den Sinn für Sparsamkeit bei der ärmeren, insbesondere bei der dienenden Klasse der Kreisinsassen... zu wecken", wie es in der öffentlichen Verlautbarung vom 27. Juni heißt.

1856
"Jubelfest" in Beeskow am 5. April anlässlich der 300 jährigen Zugehörigkeit des Kreises zum Hause Hohenzollern in Anwesenheit von König Friedrich Wilhelm IV.

1862
Bau der Bürgerschule, heute Grundschule 1.

1875
Der alte Friedhof an der Breitscheidstraße, heute Gedenkstätte für die gefallenen russischen Soldaten des zweiten Weltkrieges, wird geschlossen.

1882
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr am 10. Februar.

1883
Der 1867 gegründete Vaterländische Frauenverein kauft ein Haus in der Oststraße und eröffnet dort am 1. Juli ein Krankenhaus.

1888
Beeskow erhält Eisenbahnanschluss, Strecke Beeskow-Grunow, Bahnhof Frankfurter Chaussee.

1892
Das vom Gutsbesitzer Möhring gestiftete Krankenhaus in der Frankfurter Straße, heute "Bethanien", ist am 28. November bezugsfertig.

1897/98
Bau der großen Spreebrücke.

1898
Die Eisenbahnlinie Beeskow-Königs Wusterhausen wird am 20. Sept. eröffnet, nach Fertigstellung der neu erbauten Eisenbahnbrücke fährt der Zug durchgehend bis Grunow. Bau der Gasanstalt in der Schützenstraße. Durchbruch des Luckauer Turms für Fußgänger.

1899
Grundsteinlegung für die Kaserne (heute Gymnasium) durch Bürgermeister Klau am 5. Januar. Einzug der neuen Garnison in Beeskow am 2. Oktober in Bürgerquartiere. Einzug in die Kaserne am 1. Januar 1900. Gesamtbaukosten: 636788,75 Mark. Enthüllung des Kriegerdenkmals auf dem Marktplatz zu Ehren der Gefallenen aus den Kriegen 1864 bis1871 am 1. Oktober.

1900
Beeskow hat 4000 Einwohner

1901
Neuerbautes Landratsamt (Kreishaus) in der Beeskower Kaiser-Wilhelm-Straße 7 (heute Breitscheidstraße) am 14. September zur Nutzung übergeben. Wilhelm Berthold wird am 22. Juni Bürgermeister und hält dieses Amt bis 31. Dezember 1933 inne. In seiner Amtszeit erweitert sich das Stadtgebiet durch Eingemeindung um über 300 Hektar, der "Irrgarten" wird neu gestaltet, die Wallpromenade angelegt.
Der Turnverein verdankt ihm den Landerwerb für den bau der Turnhalle, deshalb trägt der Platz seinen Namen. Berthold stirbt am 3. März 1944 in Sommerfeld.

1906
Aufruf zur Schaffung einer musealen Sammlung ergeht am 12. Februar mit Blick auf das Hohenzollern-Jubiläum von einem Festausschuss für die Altertums-Sammlung im Kreise Beeskow-Storkow. Feier und Volksfest am 26./27. Mai anlässlich der 350 jährigen Zugehörigkeit des Kreises zum Haus Hohenzollern. "Kreiskalender für den Kreis Beeskow-Storkow 1907" erscheint erstmals (mit Unterbrechung bis 1941).

1908
Krankenhausneubau (60 Betten) des Vaterländischen Frauenvereins wird am 29. September in Beeskow feierlich eingeweiht. Eingemeindung von Bahrensdorf und vom Kietz am 1. Juli.

1910
Die Stadt erwirbt das Gaswerk für 221000 Reichsmark.

1911
Umsetzung des Kriegerdenkmals vom Markt in den Irrgarten.

1912
Bahnlinie Beeskow-Fürstenwalde am 31. Januar eröffnet. Bau der Volksschule (heute Gesamtschule) in der Schulstraße. Badeanstalt in der Gartenstraße wird der Öffentlichkeit übergeben.

1917
Zwei Glocken von St.Marien müssen am 25. Juni für Kriegszwecke zum Einschmelzen abgeliefert werden.

1918
Beeskows größter und schönster Gasthof "Grüner Baum" brennt am 19. Februar ab.

1922
Neubau der Kreissparkasse wird nach einjähriger Bauzeit am 7. August feierlich seiner Bestimmung übergeben.

1923
Einweihung des Denkmals für die Gefallenen des ersten Weltkrieges am 2. September an der Südwestecke der Stadtmauer.

1925
Die Stadt kauft am 1. Juli Gut und Schloss Bahrensdorf vom Grafen Westarp.

1927
Feierliche Eröffnung des Feuerwehr- Schulungs- und Erholungsheimes im Schloss Bahrensdorf am 9. und 10. Juli. Einweihung der Turnhalle auf dem Bertholdplatz.

1928
Katholische Kirche in der Beeskower Roonstraße (heute Liebknechtstraße) nach fünfmonatiger Bauzeit am 7. Oktober eingeweiht.

1930
Mauerdurchbruch am Münzturm wegen des zunehmenden Verkehrs. Zeppelin am 24. Juli über Beeskow.

1933
Bau der Kanalisation beginnt. Einweihung des Bootshauses auf dem Kietz.

1934
Der Film "Schützenkönig ist der Felix" wird in Beeskow gedreht.

1936
Neubauten der Feuerwehrschule Kurmark auf dem Gelände des Schlosses Bahrensdorf und des Kreisfinanzamtes in der Beeskower Roonstraße übergeben.

1937
Abriss des ehemaligen katholischen Bethauses im "Irrgarten" gegenüber dem Gymnasium.

1938
Aktion der Nazis gegen jüdische Geschäfte am 10. November. In der Textilhandlung Felix Beermann in der Breiten Straße werden die Schaufenster demoliert. Vorläufige Übergabe des Heimatmuseums zur öffentlichen Besichtigung am 27. Februar. Ehrenamtlicher Leiter der Sammlung ist Hermann Kempcke (1889-1959), seit 1911 Lehrer in Kossenblatt und ab 1918 in Beeskow.

1938/39
Auf dem Marktplatz wird Kleinpflaster verlegt.

1939
Junge Beeskower werden als Angehörige der Wehrmacht am 31. August um 8 Uhr per Bahn in den zweiten Weltkrieg geschickt. "Tägliches Kreisblatt", vormals "Beeskower Wochenblatt" wird 100 Jahre alt.

1942
Der Adler mit Sockel und drei Schrifttafeln wird am 29. Juni vom Kriegerdenkmal abgebaut (Metall für Kriegszwecke). Am 17. August erfolgt der Abtransport nach Berlin, wie der Frachtbrief belegt.

1945
Beeskow hat vor Kriegsende 5000 Einwohner. Am 24. April Sprengung der großen Spreebrücke. Am 25. April Zerstörung der Kirche durch Artilleriebeschuss. Am 26. April Einzug der Roten Armee. Brand und Zerstörung des Rathauses in der Junkerstraße. Die Stadt ist zu 20 Prozent durch die Folgen des zweiten Weltkriegs zerstört. Von 804 Häusern sind 120 total zerstört und 56 so schwer beschädigt, dass davon nur noch 29 bewohnbar sind. Die Kaserne dient bis 1947 als vorübergehende Unterkunft für Vertriebene. 1. Oktober Schulbeginn in Beeskow.

1946
Kreisorganisation der SED am 22. März im Beeskower Schützenhaus durch Zusammenschluss von SPD und KPD gebildet. Volks- und Berufszählung in der sowjetischen Besatzungszone am 29. Oktober, die erste nach dem zweiten Weltkrieg. Im Kreis wohnen in 111 Gemeinden insgesamt 73521 Bürger, davon in Beeskow 7571 und in Storkow 4738.

1947
Erstmaliges Erscheinen der Wochenzeitung "Beeskower Kreisnachrichten" am 1. August. Baubeginn für den sowjetischen Ehrenfriedhof am 22. Oktober, Beendigung am 25. Mai 1948. Die Umbettung der Gefallenen erfolgt zwischen 1947 und 1949.

1948
Volksbücherei mit Leseraum wird von Stadtverwaltung und Kulturbund im Februar eröffnet.

1949
Leistungsschau von Beeskower Industrie und Handwerk im Schützenhaus vom 2. bis 10. April. Übergabe der Verwaltungsfunktionen der sowjetischen Kreiskommandantur am 14. November an den Rat des Kreises infolge der Gründung der DDR. Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke an der Bahnlinie Beeskow-Grunow. Errichtung des VVN / Odf- Ehrenmals im "Irrgarten" am 1. November. Erneute Diskussion und Planung für eine Umgehungsstraße, die bereits vor dem ersten Weltkrieg im Gespräch war.

1950
Neuendorf wird eingemeindet. Kreis Beeskow gehört ab 1. Juli bis zum Sommer 1952 mit der Mehrzahl seiner Gemeinden zum Kreis Fürstenwalde. Gründung der Volkshochschule. Erste Neubauwohnungen nach dem Krieg entstehen im Wiesenring (4 Häuser mit 20 WE).

1951
Stadtarchiv bezieht seine Räume in der Liebknechtstraße 13/14. Weihnachten erstmals wieder Gottesdienst im provisorisch hergestellten Südschiff von St.Marien, die Einweihung erfolgt 1953.

1952
Konstituierung des neuen Kreistages am 2. September nach Neubildung des Kreises mit 88 Gemeinden. Beeskow ist wieder Kreisstadt.

1953
700-Jahrfeier der Stadt Beeskow vom 28.-31. Mai.

1954
Wiedereröffnung der Stadtbibliothek in der Liebknechtstraße 13/14.

1955
Erstes Glockengeläut, Weihe der zwei Glocken durch Oberkonsistorialrat Steinlein am 16. April. Neubau der großen Spreebrücke wird eingeweiht.

1956
Pflasterung des Sandweges in der Luchstraße. Sängertreffen in Beeskow anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Männerchores.

1957
Straßenverbreiterung am "Dicken Turm".

1958 - 1962
Wiederaufbau der Breiten Straße in mehreren Bauabschnitten.

1959
Die Beeskower Fischer üben als "Brigade Spree" (PGH) ab 2. Januar ihren Beruf aus. Gründung der AWG "Solidarität" am 3. Juni in Abwesenheit von 49 Interessenten. Das umgestaltete Schützenhaus wird als Kulturhaus eröffnet.

1961
Im November werden die ersten zwei Wohnblocks der AWG in der Luchstraße von 24 Familien bezogen. Einwohnerzahl insgesamt:7076, davon männl.:3156, weibl.:3920.

1963
Sonderausstellung im Heimatmuseum anlässlich des 150. Geburtstages des Australienforschers Ludwig Leichhardt.

1966
Größter Betrieb der Kreisstadt, dass VEB Spanplattenwerk, heute Hornitex, nimmt am 25. August die Produktion als Zulieferer der Möbelindustrie auf.

1969
Übergabe des rekonstruierten Balkensaales in der Burg als Vortrags-, Ausstellungs- und Konzertsaal am 1. Oktober.

1971
Am Bahnhof werden 60 Wohnungen fertiggestellt, anfangs als Arbeiterwohnheim genutzt.

1972
Im April Zusammenschluss mehrerer halbstaatlicher Betriebe und Baugenossenschaften des Kreises zum VE-Kreisbaubetrieb mit Hauptsitz in Beeskow.

1976
Kasernenblock mit 32 Wohnungen an sowjetische Familien übergeben, seit 1992 kommunal genutzt.

1978
Abriss der Schulbaracke und Neubau einer Turnhalle auf dem Gelände zwischen der heutigen Grund- und Gesamtschule.

1979
Baubeginn Fontaneviertel, es entstehen 170 Wohnungen, ein Feierabendheim, eine Kinderkombination und eine Schule.

1989 - 1993
Restaurierung der Stadtmauer mit neu angelegtem Fußgängerweg am Münzturm.

1989
Gründung des Neuen Forum Beeskow im September wird vom Ministerium des Inneren abgelehnt. Erste Demonstration in Beeskow gegen das SED-Regime nach Andacht in der Kirche am 13. November. Besetzung der Kreisstelle des Ministeriums für Staatssicherheit und erster runder Tisch am 6. Dezember.

1990
Gründungsversammlung der SPD am 19. Januar in der Burg. Nach den Kommunalwahlen am 6. Mai konstituiert sich am 5. Juni der neue Kreistag, am 6. Juni das neue Stadtparlament. Die 30 Stadtverordnetensitze verteilen sich wie folgt: SPD 9, CDU 7, PDS 5, Bürgerforum e.V. 3, Grüne 2, BFD 2, Alternative Liste 1, parteilos 1.

1990
18.-20. Dezember Abzug der sowjetischen Truppen.

1991
Feierliche Übergabe der Kläranlage in der Radinkendorfer Straße (Baubeginn Sept. 1990), finanziert mit 2,8 Mill. DM Fördermittel, am 7. Juni. Einweihung der Behindertenschule in der Frankfurter Straße, ehemals Tiefbaukombinat, am 14. Oktober. Erster Spatenstich im Gewerbepark Charlottenhof (16 ha) am 22. Oktober.

1991/92
Neubau der Raiffeisenbank in der Breiten Straße.

1992
Übergabe des Busbahnhofs am Bahnhofsvorplatz mit 6 Haltestellen im August, finanziert mit 1,5 Mill. DM Fördermitteln. Einweihung des Gymnasiums (ehemalige Kaserne) am 26. Oktober. Erste Geschäfte eröffnen am 5. November im Neubau Berliner/Ecke Breite Straße. Grundsteinlegung für Chorpfeiler und Arkaden von St. Marien am 4. Dezember. Apotheker Pinnow spendet die Uhr für den Kirchturm.

1992/93
Neugestaltung der 408 Grabstellen (Kriegsgräber) auf dem Hauptfriedhof mit Mitteln der Deutschen Kriegsgräberfürsorge e.V. Einweihung des Soldatenfriedhofes am 8. Mai.

1993
Am 31. März um 21.21 Uhr fällt im Landtag die Entscheidung für Beeskow als Kreisstadt im zukünftigen Großkreis Oder-Spree. Am 11. Juni wird der erste Burgschreiber, Gert Loschütz aus Frankfurt (Main), feierlich in sein Amt eingeführt. Mit der Gebietsreform hat sich Beeskow seit dem 5. Dezember vergrößert.

1994
Symbolischer Spatenstrich für das neue Krankenhaus am 24. August und Grundsteinlegung für die neue Feuerwache am 10. Dezember.

1995
Das im Oktober gegründete, länderübergreifende "Dokumentationszentrum Kunst der DDR, Burg Beeskow" stellt sich am 28. Januar mit der Ausstellung "Querformat" erstmals der Öffentlichkeit vor. Grundsteinlegung für das neue Krankenhaus am 10. Februar.