1945 - 1962


1945

1945
Beeskow hat vor Kriegsende 5000 Einwohner. Am 24. April Sprengung der großen Spreebrücke. Am 25. April Zerstörung der Kirche durch Artilleriebeschuss. Am 26. April Einzug der Roten Armee. Brand und Zerstörung des Rathauses in der Junkerstraße. Die Stadt ist zu 20 Prozent durch die Folgen des zweiten Weltkriegs zerstört. Von 804 Häusern sind 120 total zerstört und 56 so schwer beschädigt, dass davon nur noch 29 bewohnbar sind. Die Kaserne dient bis 1947 als vorübergehende Unterkunft für Vertriebene. 1. Oktober Schulbeginn in Beeskow.
1946
Kreisorganisation der SED am 22. März im Beeskower Schützenhaus durch Zusammenschluss von SPD und KPD gebildet. Volks- und Berufszählung in der sowjetischen Besatzungszone am 29. Oktober, die erste nach dem zweiten Weltkrieg. Im Kreis wohnen in 111 Gemeinden insgesamt 73521 Bürger, davon in Beeskow 7571 und in Storkow 4738
1947
Erstmaliges Erscheinen der Wochenzeitung "Beeskower Kreisnachrichten" am 1. August. Baubeginn für den sowjetischen Ehrenfriedhof am 22. Oktober, Beendigung am 25. Mai 1948. Die Umbettung der Gefallenen erfolgt zwischen 1947 und 1949
1948
Volksbücherei mit Leseraum wird von Stadtverwaltung und Kulturbund im Februar eröffnet
1949
Leistungsschau von Beeskower Industrie und Handwerk im Schützenhaus vom 2. bis 10. April. Übergabe der Verwaltungsfunktionen der sowjetischen Kreiskommandantur am 14. November an den Rat des Kreises infolge der Gründung der DDR. Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke an der Bahnlinie Beeskow-Grunow. Errichtung des VVN / Odf- Ehrenmals im "Irrgarten" am 1. November. Erneute Diskussion und Planung für eine Umgehungsstraße, die bereits vor dem ersten Weltkrieg im Gespräch war
1950
Neuendorf wird eingemeindet. Kreis Beeskow gehört ab 1. Juli bis zum Sommer 1952 mit der Mehrzahl seiner Gemeinden zum Kreis Fürstenwalde. Gründung der Volkshochschule. Erste Neubauwohnungen nach dem Krieg entstehen im Wiesenring (4 Häuser mit 20 WE)
1951
Stadtarchiv bezieht seine Räume in der Liebknechtstraße 13/14. Weihnachten erstmals wieder Gottesdienst im provisorisch hergestellten Südschiff von St.Marien, die Einweihung erfolgt 1953
1952
Konstituierung des neuen Kreistages am 2. September nach Neubildung des Kreises mit 88 Gemeinden. Beeskow ist wieder Kreisstadt
1953
700-Jahrfeier der Stadt Beeskow vom 28.-31. Mai
1954
Wiedereröffnung der Stadtbibliothek in der Liebknechtstraße 13/14
1955
Erstes Glockengeläut, Weihe der zwei Glocken durch Oberkonsistorialrat Steinlein am 16. April. Neubau der großen Spreebrücke wird eingeweiht
1956
Pflasterung des Sandweges in der Luchstraße. Sängertreffen in Beeskow anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Männerchores
1957
Straßenverbreiterung am "Dicken Turm"
1958-1962
Wiederaufbau der Breiten Straße in mehreren Bauabschnitten